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Infos
Allgemeines:
Die
Checkfold.net Series of Poker ist eine Turnierserie in Anlehnung an
die alljährlich ausgetragene World Series of Poker in Las Vegas.
Allerdings wird unsere Series in einem deutlich kleinerem Maßstab
ausfallen. Jedoch genau wie bei der große World Series wird es mehrere
Turniere in verschiedenen Pokervarianten geben. Natürlich wird es auch
einen Preis für den Sieger geben. Wie in der Szene üblich in form
eines Armbandes (Bracelet). Wie immer steht der Spaß hierbei voll und
ganz im Vordergrund. Aber der nötige Ergeiz sollte zum Sieg auch nicht
fehlen.
Alle
nötigen Informationen, Zwischenstände und Updates findet Ihr auf
diesen Seiten.

Termin Geändert
Nächstes Event:
Termine:
01.08.2008 - Event #4 No-Limit
Crazy Pineapple
29.08.2008 - Event #5 Seven-Card
Stud
26.09.2008 - Event #6 H.O.R.S.E
24.10.2008 - Event #7 Five-Card
Draw
31.10.2008 - Event #8 Vorrunde 1
07.11.2008 - Event #8 Vorrunde 2
21.11.2008 - Event #8 Vorrunde 3
28.11.2008 - Event #8 No-Limit
Texas Hold'em Championchip
Spielregeln:
Texas Hold'em:
Texas Holdem Poker (auch genannt: Texas
Hold'em Poker, Texas Hold em) ist das beliebteste Pokerspiel
weltweit, anders als bei Draw Poker (5 Karten in der Hand) werden bei
Texas Holdem fünf community cards (Gemeinschaftskarten)
aufgedeckt, die jeder Spieler zu seinen 2 verdeckten Karten (hole
cards) hinzuzählt. Es gewinnt der Spieler mit dem besten Blatt,
bestehend aus 5 Karten.
Ein weiterer Unterschied zwischen Texas Holdem und
dem Draw Poker findet man beim Grundeinsatz (vor dem Austeilen).
Während beim Draw Poker jeder Spieler einen Grundeinsatz bringt (ante),
zahlen beim Texas Holdem nur 2 Spieler, die sogenannten blinds.
Der linke Nachbar des Dealers (im Casino erkennbar durch den
Dealer-Button, da die Spieler dort nicht selbst die Karten geben) ist
der small blind, er zahlt die Hälfte des Mindesteinsatzes in
der ersten Runde. Links vom small blind sitzt der big blind,
er zahlt den Mindesteinsatz.
Bei Blinds handelt es sich generell um sogenannte "lebende"
Einsätze (live bet), d.h. der Betrag wird in der ersten Runde
dem Spieler angerechnet.
Nun werden die Karten ausgeteilt; jeder Spieler erhält aus einem
52-Kartenblatt je 2 verdeckte Karten, die nur er kennt.
Die erste Setzrunde beginnt beim Texas Holdem mit dem linken Nachbar
des big blinds, er hat nun folgende Möglichkeiten:
-
Fold
Er wirft seine 2 Karten einfach weg und beteiligt sich nicht weiter
am Pot.
-
Call
Er callt den Mindesteinsatz.
-
Raise
Er erhöht (raised) um mindestens den Mindesteinsatz.
Der
small blind braucht, wenn vorher nicht erhöht wurde, nur seinen
small blind auf den big blind auffüllen, d.h. er braucht
nur die Hälfte zahlen, weil i.d.R. der small blind die Hälfte
des big blinds beträgt.
Wenn in der Runde nicht erhöht wurde, hat der big blind eine
sogenannte option; er kann nun entweder checken, d.h.
kein weiteren Einsatz in den Pot zahlen oder aber raisen.
Eine Setzrunde gilt dann als beendet, wenn alle am Pot beteiligten
Spieler den selben Betrag in den Pot gezahlt haben. In der ersten
Runde werden die Blinds den Spielern hinzugerechnet.
Nach der 1.Setzrunde werden 3 offene Karten vom Dealer in die Mitte
gelegt, der Flop.
Es beginnt jetzt der Spieler links vom Dealer. Er hat folgende
Optionen:
-
check
Er "schiebt", wenn alle Spieler checken, ist die Runde beendet.
-
bet
Er setzt einen Betrag (Minimum ist der vereinbarte Mindesteinsatz)
-
fold
Er kann seine 2 Karten auch "falten", sollte aber erstmal checken,
vllt kriegt man ja noch eine "freie" (kostenlose) Karte.
Diese
Runde ist wiederum beendet, wenn alle Spieler den selben Betrag in den
Pot gezahlt haben oder reihum gecheckt wurde.
Es folgt der Turn: der Dealer legt eine weitere offene Karte in
die Mitte und die 3.Setzrunde beginnt (genauso wie die 2.Setzrunde).
Im Anschluss folgt der River, die letzte community card
beim Texas Holdem und auch die letzte Setzrunde beginnt.
Unmittelbar nach dem Ende der Setzrunde kommt es zum Showdown, d.h.
die Karten der Spieler, die noch am Pot beteiligt sind, werden
aufgedeckt und der Pot geht an den Spieler mit dem besseren Blatt .
Allgemeines
-
Uncalled Hands
Wenn vor dem Showdown nur noch ein Spieler übrig ist, gewinnt dieser
den Pot und ist nicht verpflichtet seine Karten zu zeigen.
-
All-In
Generell gilt, ein Spieler der weniger Chips am Tisch hat, als ein
anderer Spieler kann nicht aus dem Pot gejagt werden. Wenn jemand
$100 setzt und man selber nur noch mit $20 am Tisch sitzt, hat man
die Option All-In zu gehen. Das bedeutet, man setzt alle
seine Chips und hat dementsprechend auch nur auf einen Teil der $100
Anspruch. Der Überhang von $80 kommt in den Sidepot. Wenn nun
noch ein Spieler mit mehr als $100 im Spiel ist, muss er die $100
callen (oder folden), wobei er $20 in den Main Pot und $80 in
den Sidepot. Alle weiteren Einsätze der beiden Spieler kommen
in den Sidepot und der Main Pot ist geschlossen.
Wenn bis auf 1 Spieler alle noch verbleibenden Spieler All-In
sind (d.h. es kann nicht mehr gesetzt werden), kommt es zum
vorzeitigen Showdown, d.h. die Karten der Spieler werden
aufgedeckt und anschliessend werden die community cards
vervollständigt. Er dann wird der Sieger bestimmt.
-
Bestimmung des ersten Dealers
Bevor es bei einem Turnier losgeht, muss zunächst der erste Dealer
bestimmt werden. Das erfolgt durch das sogenannte High-Carding,
dabei wird jedem Spieler im Uhrzeigersinn eine Karte aus dem Stapel
gegeben - der Spieler mit der höchsten Karte gewinnt den
Dealer-Button. Bei Gleichheit der Karten gewinnt Pik vor Herz
vor Karo vor Kreuz .
Crazy Pinapple:
Crazy
Pinapple ist Texas Hold'em bis auf 2 kleine Unterschiede sehr ähnlich.
Der erste und gravierenste ist, dass man statt 2, 3 Pocket-Cards
bekommt. Der zweite Unterschied: man muss sich nachdem der Flop gelegt
wurde und bevor der erste Einsatz gemacht wird, von einer der drei
Karten trennen. Der sonstige Spielablauf ist genau wie bei Texas
Hold'em.
Omaha:
Omaha wird
ähnlich dem Texas Holdem gespielt. Der Unterschied ist, dass jeder
Spieler zu Beginn vier verdeckte Karten erhält und für die
Kartenkombination am Ende zwei davon auswählen kann. Von den vier
verdeckten Karten dürfen immer nur zwei für das beste Blatt ausgewählt
werden. Es gelten für das beste Blatt immer 2 verdekte Karten (Hole
Cards) und 3 Gemeinschaftskarten (Community Cards). Andere
Kombinationen sind nicht möglich. Hat man am Anfang also vier Asse, so können nur zwei hiervon
mit 3 der fünf offenen Karten in der Mitte verwendet werden.
Bei der
Variante Omaha Pot Limit kann man anders als bei No Limit nicht alle
seine Chips auf einmal setzen, sondern maximal die aktuelle Potgröße.
Hat ein Spieler weniger als die Chips die bereits im Pot liegen, gilt
er als All-In und es wird ein Sidepot eröffnet.
Beim Omaha
Pot Limit High/Low (PLO H/L) zählen beim Showdown sowohl die beste als
auch die schlechteste Kartenkombination.
Hierbei müssen allerdings mind. 5 Karten unterhalb der Neun liegen
(Beispielsweise: 2-3-5-6-8). Der Pot wird geteilt.
Seven-Card-Stud:
Beim
Seven-Card Stud müssen alle Spieler, im Unterschied zu Texas Holdem
oder Omaha, einen kleinen Grundeinsatz (Ante) setzen um am Spiel
teilzunehmen. Jeder Spieler erhält zu Beginn zwei verdeckte und eine
offene Karte, wonach eine erste Wettrunde folgt. Danach werden jeweils
eine vierte, fünfte und sechste Karte offen, jeweils gefolgt von einer
Wettrunde, ausgeteilt. Die siebte Karte wird wieder verdeckt
ausgeteilt und es folgt eine letzte Wettrunde. Zum Schluss wählt jeder
Spieler aus seinen sieben Karten (drei verdeckte, vier offene) fünf
Karten aus, die sein endgültiges Blatt darstellen. Die beste dieser
Kartenkombination gewinnt die zuvor gemachten Wetteinsätze.
Seven-Card-Stud wird in der Variante "Limit" gespielt. Das bedeutet,
dass man nur einen bestimmten Betrag setzen und einen bestimmten
Betrag ehöhen darf. Die Anzahl der erhöhungen ist auf 3 festgelegt.
Bsp.:
Spieler A setzt 2, Spieler B raist um 2 auf 4, Spieler C reraist
(3-bet) um 2 auf 6 und Spieler D reraist (cap) erneut um 2 auf 8. Nun
darf nicht weiter erhöht werden. Die anderen Spieler können nur noch
callen oder folden.
Nun ein
beispiel für eine Seven-Card-Stud Partie.
In der
ersten runde bekommen alle Spieler 2 verdeckte und eine offene Karte.
Der Spieler mit der niedrigsten offenen Karte beginnt die runde und
kann das "bring-in" in Höhe 1 small-bet oder 1/2 small-bet setzen.
Dann geht es reih um.
Jetzt
folgt eine weitere offene Karte und dieses mal beginnt der Spieler mit
der höchsten offenen Karte die Setzrunde.
Mit der
dritten offenen Karte beginnt wieder der Spieler mit der höchsten
Karte.
Nun Folgt
die 4. offene Karte und wieder beginnt der Spieler mit der höchsten
Karte. Jedoch ist jetzt der Mindesteinsatz nicht mehr die small-,
sondern die big-bet. in der Regel doppelt so hoch wie die small-bet.
In der
letzten Setzrunde wird eine verdeckte karte ausgeteilt.
Showdown:
Der Spieler der zuletzt gesetzt bzw. geraist hat, zeigt als erstes
seine Karten. Hat kein Spieler in der letzten Runde gesetzt, deckt der
Spieler mit der höchsten offenen Karte zuerst auf. Die nachfolgenden
Spieler können nun verdeckt weglegen oder auch zeigen. Beim
Seven-Card-Stud gewinnt der Spieler mit den besten 5 Karten.
5 Card Draw:
Ein
beliebiger Spieler teilt solange reihum die Karten einzeln und offen
aus, bis ein Bube fällt. Wer diesen erhält, ist Geber in der ersten
Runde. Nach jedem Spiel wechselt das Recht zu Geben im Uhrzeigersinn.
Vor Beginn eines Spieles zahlt jeder Spieler den festgelegten
Grundeinsatz, das Ante, in den Pot. Dann erhält jeder Spieler fünf
Karten einzeln und verdeckt. Die verbleibenden Karten werden verdeckt
als Talon in die Mitte des Tisches gelegt.
Nach
dem Teilen erfolgt die erste Wettrunde. Der Spieler zur Linken des
Gebers ist als erster an der Reihe, d.h er kann entweder abwarten
(check) oder die Wettrunde mit einem Einsatz (bet) eröffnen.
Gewöhnlich darf in einer Wettrunde maximal dreimal erhöht werden.
Nachdem ein Spieler eröffnet (bet) hat, kann erhöht (raise), überboten
(reraise) und mit einer dritten Erhöhung (cap) die Wettrunde
abgeschlossen werden. Hier folgen die Pokerregeln also den allgemein
gültigen Varianten.
Jeder Spieler kann nun Karten verdeckt ablegen und erhält danach die
gleiche Anzahl Karten vom Talon zurück.
Üblicherweise darf ein Spieler höchstens vier Karten tauschen, doch
sollte man diese Pokerregel unbedingt vor Beginn der Partie
festsetzen, da vielfach der Tausch auf höchstens drei Karten
beschränkt ist, manchmal aber auch ein Tauschen aller fünf Karten
erlaubt wird.
Falls die Anzahl der verbleibenden Karten nicht ausreicht, um alle
Spieler mit neuen Karten zu versorgen, so werden zuerst alle Karten
des Talons mit Ausnahme der letzten Karte ausgeteilt, anschließend
werden alle früher abgelegten Karten eingesammelt, gemischt, und es
wird weiter gegeben. Die letzte Karte des Stapels darf nie gegeben
werden, sie wird stets zusammen mit den abgelegten Karten gemischt.
Der
Spieler, der in der ersten Einsatz runde zuletzt erhöht hat, bzw.
falls keine Erhöhung stattgefunden hat, der Eröffner der ersten
Wettrunde, muss als erster sprechen.
Sollten in einer Wettrunde alle bis auf einen Spieler aussteigen (Fold),
so gewinnt dieser verbleibende Spieler den Pot, er braucht sein Blatt
nicht vorzuzeigen.
Sind
nach der zweiten Einsatzrunde noch zwei oder mehr Teilnehmer im Spiel,
beginnt der Showdown . Der Spieler, der zuletzt erhöht hat, bzw.,
falls niemand erhöht hat, derjenige, der die letzte Wettrunde eröffnet
hat, muss seine Hand vollständig vorzeigen.
Alle im Spiel verbliebenen Spieler können nun nacheinander ihre
Gewinnberechtigung nachweisen und ebenfalls ihre Karten aufdecken.
Der Spieler mit der höchsten Kombination gewinnt den Pot, die
Kombinationen entsprechen natürlich den allegemeinen Rangfolgen der
Blätter und Pokerregeln. Im Falle von gleichwertigen Kombinationen
wird der Pot unter den Gewinnern geteilt.
HORSE:
H.O.R.S.E. ist eine Abkürzung und steht für die 5 Pokervarianten, die
hintereinander und dann wieder von vorn gespielt werden:
H - Texas
Hold'em
O -
Omaha
R -
Razz
S -
Seven-Card-Stud
E -
Seven-Card-Stud
Eight-or-better
= High/Low
Bei
einem H.O.R.S.E. Turnier wechseln die Varianten nach einem
bestimmten Intervall – z.B. beträgt das Intervall 30 Minuten – die
Blinds steigen dabei nach 60 Minuten bei Flop-Varianten und nach 90
Minuten bei den Stud-Varianten.
Razz:
Allgemein:
Der Ablauf bei Razz ähnelt sehr dem von Seven-Card-Stud. Allerdings
gewinnt bei Razz die niedrigste Hand, wobei Straight und Flush nicht
gezählt werden und das Ass die kleinste Karte ist. Somit ist die beste
Hand: A-2-3-4-5.
Ablauf:
Zunächst zahlt jeder Spieler das Ante, meist entspricht das
Ante 1/5 des SmallBet, d.h. bei einem Limit von $2/$4 beträgt das Ante
40c. Im Anschluss werden die Karten ausgegeben. Dabei erhält jeder
Spieler zuerst 2 verdeckte und dann 1 offene Karte.
Bei Razz muss der Spieler mit der höchsten offenen Karte (bei
Gleichheit entscheidet die Farbe: Pik vor Herz vor Karo vor Kreuz) den
"Bring-In" setzen. Dieser Einsatz beträgt entweder die Hälfte
des SmallBet oder den vollen SmallBet, wenn er erhöht
(bei einem Limit von $2/$4 also entweder $1 oder $2). Solange dieser
Betrag von keinem anderen Spieler geraist wurde, braucht er keine
weiteren Chips in die Mitte legen um die nächste Karte zu sehen.
4th Street - Jeder Spieler erhält eine weitere offene Karte und
der Spieler mit der schwächsten Kombination aus den 2 offenen Karten
(das Schwächste wäre A-2) beginnt die action. Jeder Bet und jede
Erhöhung muss beim Fixed Limit Razz in Höhe des SmallBets gesetzt
werden.
5th Street und 6th Street - Es wird je eine weitere
offene Karte gegeben und es beginnt jeweils der Spieler mit der
schlechtesten Kombination. Jeder Bet und jede Erhöhung muss beim Fixed
Limit Razz nun in Höhe des BigBet erfolgen.
7th Street - Die letzte Karte wird verdeckt gegeben, es beginnt
der Spieler, der auch die vorherige Runde begonnen hat. Nach dieser
Setzrunde kommt es zum Showdown.
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